Ulm gegen Heidenheim: So läuft der Derby-Samstag ab

Ausnahmezustand in Ulm: Am morgigen Samstag kommt es zum Pokal-Derby zwischen dem SSV Ulm 1846 Fußball und dem 1. FC Heidenheim. Das hat Auswirkungen - nicht nur für die Fußball-Fans.

Ulm gegen Heidenheim: So läuft der Derby-Samstag ab

Viertligist gegen Zweitligist, Münster-Metropole gegen Schloss-Stadt, SSV gegen FCH - das DFB-Pokal-Derby zwischen dem SSV Ulm 1846 Fußball und dem 1. FC Heidenheim am Samstag elektrisiert die Massen.

Die Veranstalter rechnen mit über 17.000 Fans im Donaustadion. Ein Stresstest für Verein, Stadt und Polizei. Der Derby-Samstag im Überblick.

Morgens: Heidenheimer demonstrieren in der Innenstadt

Die Ordnungshüter müssen bereits ab 9 Uhr in Alarmbereitschaft sein. Denn die Fans des 1. FC Heidenheim haben eine Demonstration in der Ulmer Innenstadt geplant.

Sie wollen gegen die Aufenthaltsverbote protestieren, die die Stadt Ulm für das Derby gegen sieben Fans verhängt hat. Die Stadt rechnet mit maximal 150 Demonstranten.

Beginnen wird die Demonstration in der Schillerstraße. Von dort geht es Richtung Donau ins Fischerviertel, ehe es über die Glöcklerstraße zurück zum Bahnhof geht.

Mittags: Ulm-Fans treffen sich auf der Donauwiese

Die SSV-Supporter treffen sich um 16 Uhr auf der Donauwiese, laufen von dort zum Stadion. Parken können die Anhänger an der Messe und in den städtischen Parkhäusern.

Allerdings reicht der Platz wohl nicht für jedes Fahrzeug. Deswegen empfiehlt der SSV, die öffentlichen Verkehrsmittel zu nutzen.

Abends: Bratwurst und Bier an acht Imbissständen

Um 18.30 Uhr ist der Höhepunkt des Tages erreicht: Schiedsrichter Florian Badstübner pfeift das Derby an.

Während des Spiels haben die Heimfans die Möglichkeit, sich an acht Imbissständen mit Bier und Bratwurst zu versorgen. Das Bier kostet vier Euro, die Stadionwurst 3,50 Euro. Zudem gibt es diverse Softdrinks für vier Euro.

Nachts: Staus in der Stadt

Wann die Begegnung dann beendet ist, ist noch nicht sicher. Theoretisch kann das Derby ins Elfmeterschießen - und damit über zweieinhalb Stunden gehen. Dafür ist schon jetzt klar, dass es nach dem Match zu langen Staus in der Stadt kommen wird.

Logo