Schnaps aus schwäbischen Landen

Lässiger Look, hochprozentiger Inhalt: Seit Enden letzten Jahres erobert die „Liquid Family“ aus Tübingen die Bar- und Kneipenszene.

Schnaps aus schwäbischen Landen

Und wie es sich für eine ordentliche Familie gehört, haben die Mitglieder ganz unterschiedliche Charaktere. Da wäre zum Beispiel ein Dry Gin namens „Bro's Gun“, der Krischenlikör „Sis's Mercy“ oder „Uncle Buddy“ - seines Zeichen eine Obstbrand.

Klar, bei der „Liquid Family“ geht es um Schnäpse - und zwar um ganz Besondere. Denn das verwendete Obst stammt ausschließlich von schwäbischen Streuobstwiesen. Hinter der Vermarktung der „Liquid Family“ steht Streuobstliebhaber Hans-Peter Schwarz. Er ist zudem Chef von „Schwarzstoff“, einem Vermarktungsprojekt für schwäbische Destillate und Moste, der damit einen Beitrag zum Erhalt der schwäbischen Streuobstwiesen leisten möchte.

Treibstoff einer Freundschaft

Für Hans-Peter Schwarz sind „Schwarzstoff“ und die „Liquid Family“ eine Herzensangelegenheit und haben mit dem Verlust seine besten Freundes zu tun. Dessen Liebe zum Whisky, der Traum des gemeinsamen Brennens und der Bezug zum schwäbischen Streuobst waren der zündende Funke zur Idee der „Liquid Family“. Ihm ist auch der Whisky „Bro's High“ gewidmet.

Der Brennmeister hinter den schwäbischen Destillaten ist Immanuel Gruel aus Owen/Teck. „Als am Fuße der Burg Teck Geborener ist mir unsere Streuobstgeschichte sehr wichtig. Wir können unser einzigartiges Schwäbisches Streuobstparadies mit seinen hochstämmigen alten Obstsorten nur erhalten, wenn wir mit hochwertigen Produkten und einer modernen Vermarktung auch die junge Generation begeistern“, so Schwarz.

Wie gut die Mitglieder der „Liquid Family“ bereits ankommen, zeigte sich Anfang März diesen Jahres. „Auch einen Preis konnten wir gewinnen. Am 9. März haben wir beim Start-up BW Elevator Pitch Neckar-Alb sowohl die Jury als auch das Publikum überzeugt und in beiden Kategorien jeweils den 1. Platz belegt. Wir dürfen im Juni im Landesfinale antreten, das freut uns sehr“, freut sich Hans-Peter Schwarz.

Info

www.schwarzstoff.com

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