Wie bezahlen die Ulmer: Bar oder mit Karte? Wir haben uns bei den Händlern umgehört

Cash, mit Karte oder via Smartphone: In der Ulmer City nutzen die Kunden verschiedene Zahlungsmöglichkeiten. Einige Händler akzeptieren hingegen nur Bargeld.

Wie bezahlen die Ulmer: Bar oder mit Karte? Wir haben uns bei den Händlern umgehört

Die Taschen voller Münzen oder lieber bargeldlos mit Karte oder Smartphone? Rund 20 Milliarden Zahlungen werden jährlich im deutschen Einzelhandel getätigt: Drei von vier werden laut Bundesbank noch in bar abgewickelt. Wie ist das in der Ulmer Realität, in der Gastro und den Geschäften in Ulm? Michele Napolitano betreibt tagsüber das Café in der Ulmer Lichtburg: „Bei mir gibt es Kaffee nur gegen Bargeld. Ich bin auch insgesamt eher der altmodische Typ, fahre einen Oldtimer und ein Fahrrad ohne Elektroantrieb, so handle ich das auch mit dem Bezahlen.“

Ulm: Barzahlung bei den Bäckern

Nur Bares ist Wahres heißt es auch in der Platzgasse: Natalie Gröschel von der Bäckerei Stimpfle und auch Doris Bolkhart von der Hofpfisterei erklären, dass in ihren Bäckereien nur Barzahlung möglich sei: „Die Kunden stört’s nicht.“ Das gilt auch für den Kiosk neben dem Justizgebäude: „Wer kein Kleingeld hat, geht zur Bank und kommt dann nochmal her“, sagt Betreiber Peter Eilert. Im Tabaklädle Hafengasse bei Edith Sehr kann man Zeitungen, Lottoscheine oder Tabakwaren ab einem Mindestbetrag mit Karte bezahlen.

Die Rechnungen mit der Uhr begleichen

Schräg gegenüber bei den „Töchtern Ulms“ wird zu 80 Prozent mit Karte bezahlt, so Inhaberin Beate Berroth. Ähnlich ist es in anderen Ulmer Fachgeschäften für Mode, Schuhe oder Haushaltswaren ab einer Summe von 50 Euro. Manch einer zückt die virtuelle Kreditkarte, bezahlt per Smartphone oder Smartwatch. „Zehn Prozent unserer Gäste wählen die mobile Variante, um hier im Restaurant zu zahlen“, sagt Stephan Seemüller von „Hungry Turtle“ am Karlsplatz.

Bitcoin hat Ulm noch nicht erobert

Mit Akzeptanzstellen für die Kryptowährung „Bitcoin“ sieht es in der Region eher mau aus. Simon Honc vom Bitcoin-Meetup fallen nur die Versammlungsstätte im Donauturm und eine Ehinger Eisdiele ein. (Heike Viefhaus)

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