Umwelt-Aktion am Mittwoch: Ulmer Surfer säubern die Iller

Am Mittwoch, 28. August, ruft der Verein „Ulm Surfing“ dazu auf, den auf dem Grund der Iller liegengebliebenen Müll zu beseitigen.

Umwelt-Aktion am Mittwoch: Ulmer Surfer säubern die Iller

Vor mehr als einem Monat ging in Ulm der Schwörmontag über die Bühne - „Nabada“ inklusive. Die negativen Folgen des bunten Treibens auf Donau und Iller: Bierflaschen, Plastikbeutel und weiterer Müll auf dem Grund der beiden Flüsse.

Über die tatsächliche Menge des Abfalls waren die Mitglieder des Vereins „Ulm Surfing“ bestürzt, als sie sich kurz nach dem städtischen Feiertag trafen, um die Iller zu säubern. „Es war einfach viel zu viel für einen Tag“, sagt Moritz Reulein, 1. Vorstand bei „Ulm Surfing“.

„Ulm Surfing“: Putzaktion auf der Iller

Daher geht die Aktion am kommenden Mittwoch, 28. August, in die zweite Runde. Um 17 Uhr treffen sich Vereinsmitglieder und Interessierte an der Illerbrücke in Wiblingen. Mit Stand-up-Paddling-Boards und Taucherbrillen ausgerüstet geht es dann auf den Fluss, um den Müll vom Grund zu holen.

„Wir lieben die Iller, surfen dort im Sommer fast jeden Tag. Deshalb wollen wir dem Fluss nun etwas zurückgeben, indem wir ihn säubern“, erklärt Reulein.

Bei „Ulm Surfing“ sind zahlreiche Hobbysurfer aus der Region Mitglied. Das größte Projekt des Vereins ist die Umsetzung einer „stehenden Welle“ für Ulm - nach dem Vorbild des Eisbachs in München. Zum aktuellen Stand sagt Reulein: „Wir haben bereits erste positive Gespräche mit der Stadt geführt. In den kommenden Wochen gibt es voraussichtlich einen neuen Zwischenstand.“

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