Ulm wird für drei Tage „Blaulichthauptstadt“

Auch Feuerwehren, Rettungsdienste und Katastrophenschützer müssen mit der Zeit gehen. Unter dem Motto „Klima, Gesellschaft, Technik – Alles im Wandel“ treffen sich die Experten Ende Mai in Ulm.

Ulm wird für drei Tage „Blaulichthauptstadt“

Insgesamt 650 Experten von Feuerwehr, Rettungsdienst und Katastrophenschutz aus Deutschland und dem benachbarten Ausland treffen sich vom 27. bis 29. Mai zu ihrer Jahresfachtagung an der Donau.

Drei Tage lang ist Ulm die „Blaulichthauptstadt“

Ein wichtiger Punkt im Rahmen der Vorträge und Diskussionsrunden wird die Digitalisierung sein. Unter anderem geht es um „Smart Cities: Die Feuerwehr als Teil einer vernetzten Stadt“, „Smartphones und Tablets im Feuerwehrdienst“ oder auch „Routing und Priorisierung von Einsatzfahrzeugen im urbanen Verkehr der Zukunft“.

Dirk Aschenbrenner, Präsident der Vereinigung zur Förderung des Deutschen Brandschutzes, fordert einen Digital-Pakt für die Retter: „In vielen Bereichen sind wir technologisch noch auf dem Stand der 1980er-Jahre“. Doch auch Themen wie Fahrzeugtechnik, die Ausbildung des Nachwuchses und Gesundheitsschutz der Retter stehen auf der Tagesordnung.

Gastgeber des Treffens ist die Feuerwehr Ulm. In einem Grußwort erinnert der Leitende Stadtbranddirektor Hansjörg Prinzing an die lange Tradition seiner Wehr: „Über 170 Jahre ist es nun her, dass sich in Ulm mutige Männer unter Führung von Conrad Dietrich Magirus zur Gründung der Freiwilligen Feuerwehr zusammenfanden. Die Feuerwehr Ulm gehört damit zu den ältesten Feuerwehren in Deutschland.“

Logo