Dotiert mit 20.000 Euro: Hölderlin-Preis für Ulmer Autorin Anke Stelling

Große Auszeichnung für Anke Stelling: Die gebürtige Ulmerin räumt den renommierten Friedrich-Hölderlin-Preis der Stadt Bad Homburg ab.

Dotiert mit 20.000 Euro: Hölderlin-Preis für Ulmer Autorin Anke Stelling

Die Ulmer Schriftstellerin Anke Stelling erhält den mit 20.000 Euro dotierten Friedrich-Hölderlin-Preis der Stadt Bad Homburg. Die Auszeichnung werde am 9. Juni in der Schlosskirche überreicht, teilte die Stadt am Mittwoch mit.

In der Begründung werden die jüngsten Romane Stellings, „Bodentiefe Fenster“, „Fürsorge“ und „Schäfchen im Trockenen“, als „Trilogie moderner Gemeinschaft“ gewürdigt. Für „Schäfchen im Trockenen“ wurde Stelling in diesem Jahr mit dem Preis der Leipziger Buchmesse ausgezeichnet.

Lobeshymne für Anke Stelling

„Mit soziologischer Präzision stellt Anke Stelling dar, wie und mit welchen Konsequenzen heutige Bürgerlichkeit von den antibürgerlichen Werten der 68er infiziert worden ist: von dem Wunsch nach Selbstverwirklichung, lustvollem Konsum und Kreativität“, erklärte die Stadt. Stelling wurde 1971 in Ulm geboren und lebt mittlerweile in Berlin.

Der mit 7.500 Euro dotierte Förderpreis geht an den 1966 in Frankfurt geborenen Autoren Eckhart Nickel, die Jury hob seinen Roman „Hysteria“ hervor. Der Friedrich-Hölderlin-Preis wird seit 1983 jährlich von der Stadt Bad Homburg gemeinsam mit der Stiftung Cläre Jannsen als allgemeiner Literaturpreis vergeben. (dpa)

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