Zu viel Kriminalität in der Nachbarschaft: „Schierhuber“ in Neu-Ulm schließt

Das ging schnell: Ende Juni schließt Restaurant Schierhuber an der Meininger Allee in Neu-Ulm. Ein Grund: die kriminelle Umgebung

Zu viel Kriminalität in der Nachbarschaft: „Schierhuber“ in Neu-Ulm schließt

Gerade einmal 14 Monate ist es her, dass Matthias Schierhuber die Eröffnung seines Restaurants in der Glacis-Bastion am Neu-Ulmer Theodor-Heuss-Platz feierte. Doch am 30. Juni ist Schluss. Das berichtet die Südwest Presse.

Kriminalität hält die Gäste fern

Eigentümer des Gebäudekomplexes, das Wohnungen, Restaurants, Büro und Ladenlokale beherbergt, ist Wolfgang Eberhardt von der gleichnamigen Immobilien- Bau- und Grundstücksverwaltungsgesellschaft in Ulm. Er kennt den Grund für Matthias Schierhubers Entschluss: Die Kriminalität rund um die Caponniere 4 - das schreckt die Gäste ab.

Doch als Gastronom bleibt Matthias Schierhuber der Region erhalten: Ihn zieht es nach Wullenstetten, wo er im Juli die „Krone“ übernimmt. Mit einer Mischung aus gehobener und bodenständiger Speisekarte will er dort die Gäste begeistern.

Und Wolfgang Eberhardt? Der sucht für Räumlichkeiten in der Glacis-Bastion einen gastronomischen Nachmieter.

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