Viel Potenzial! Mit diesen Neuzugängen will der SSV Ulm 1846 den Aufstieg schaffen

Nach der erfolgreichen Spielzeit 2018/19 will der SSV Ulm 1846 Fußball in der kommenden Saison dem Aufstiegstraum näher kommen. Dafür hat der Regionalligist sechs neue Spiele verpflichtet. Wir stellen sie euch vor.

Viel Potenzial! Mit diesen Neuzugängen will der SSV Ulm 1846 den Aufstieg schaffen

Es ist das Ziel des Vereins und der Traum der Fans: Der SSV Ulm 1846 Fußball will in die dritte Liga. Zurück in den Profi-Fußball. Zurück zu Partien gegen Traditionsvereine wie den 1. FC Kaiserslautern, 1860 München oder Hansa Rostock.

Um diesem Ziel in der neuen Saison näherzukommen, hat der Regionalligist viel investiert. Bislang verpflichtete der SSV sechs Spieler - darunter ehemalige U-Nationalspieler, gestandene Drittligaakteure und Rückkehrer. Wir stellen euch die Neuzugänge näher vor.

Haris Hyseni - der neue Torjäger

1,92 Meter Körpergröße, 88 Kilogramm schwer und eine akkurat gestylte Frisur - Haris Hyseni hat alles, was ein erfolgreicher Stürmer braucht. Der 26-Jährige spielte in der vergangenen Saison beim SSV Jahn Regensburg II in der fünftklassigen Bayernliga. Seine Bilanz: 12 Spiele, 8 Tore, eine Vorlage.

Hysenis Vorteil: seine Vielseitigkeit. Der Mann aus dem Kosovo kann sowohl klassischer Knipser als auch Anspielstation sein. Zudem bringt er die Erfahrung von 48 Drittligaspielen mit an die Donau. „Wir sind von seinen Qualitäten absolut überzeugt“, sagt Sportvorstand Anton Gugelfuß.

Alessandro Abruscia - der neue Spielmacher

Ein Spielgestalter geht, der nächste kommt - nachdem Fanliebling Luigi Campagna die Ulmer in Richtung Offenbach verlässt, soll Alessandro Abruscia künftig das Spiel der Spatzen dirigieren. Der 28-Jährige spielte zuletzt bei 1860 München und machte immer wieder mit guten Leistungen auf sich aufmerksam.

So erzielte der offensive Mittelfeldspieler in der Partie gegen den VfR Aalen zwei Tore und brachte es im bayerischen Toto-Pokal auf fünf Vorlagen in vier Spielen. „Ich bin vom Weg des SSV Ulm 1846 Fußball überzeugt und freue mich auf die neue Saison“, sagte Abruscia nach seiner Verpflichtung. Klingt so, als hätte er das Potenzial, Campagnas Rolle auch neben dem Platz zu erfüllen.

Thomas Geyer - der neue Defensivspezialist

Es war der 1. Juli 2007. An dem Tag wechselte der damals 16-jährige Thomas Geyer von der Jugendabteilung des SSV Ulm 1846 zum VfB Stuttgart. In der Landeshauptstadt wurde er zu einem soliden Innenverteidiger ausgebildet, absolvierte 5 Spiele in der U20-Nationalmannschaft und wurde zu einer festen Größe bei den Drittligavereinen Wehen Wiesbaden und VfR Aalen.

Am 1. Juli 2019, exakt 12 Jahre nach seinem Wechsel, kehrt der gebürtige Ehinger an die Donau zurück. „Ich freue mich sehr, nach Ulm zurückzukommen“, sagt Geyer. Und auch die Spatzen-Supporter dürfen sich freuen: Geyer gilt als verlässlicher Verteidiger. Als einer, der kaum Fehler macht. In Ulm wird er wohl im defensiven Mittelfeld spielen.

Burak Coban - der neue Flügelflitzer

Die Rückennummer 9 wird beim SSV künftig ein Flügelspieler tragen: Burak Coban, ebenfalls ein ehemaliger SSV-Akteur, hat sich nach seinem Wechsel vom FV Illertissen die prestigeträchtige Nummer gesichert. Unpassend ist die Auswahl nicht. Schließlich bewies der 24-Jährige beim bayrischen Regionalligisten seine Torgefahr. In 30 Saisonspielen erzielte er 12 Treffer.

„Burak ist ein sehr athletischer und schneller Spieler, der uns mit seiner Qualität weiterhelfen wird“, sagt Gugelfuß.

Angelo Rinaldi und Michael Heilig - die jungen Wilden

Sie sind Verteidiger, Jahrgang 1998 und unglaublich talentiert - Angelo Rinaldi und Michael Heilig sind die neuen Nachwuchshoffnungen in der Defensive der Spatzen. Besonders bemerkenswert: Trotz ihres jungen Alters waren beide Stammkräfte bei ihren Ex-Vereinen. Rechtsverteidiger Rinaldi stand in der vergangenen Saison beim SC Freiburg II insgesamt 23 Mal auf dem Platz. Heilig absolvierte als Innenverteidiger für den FC Memmingen sogar alle 34 Spiele.

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