Aus „Becker's“ wird „Stadtkind“: Maxi Hartmann übernimmt die Location in der Ulmer City

Bewegung in der Ulmer Gastro-Szene: Das Café „Becker's“ am Theodor-Pfizer-Platz ist seit einigen Tagen geschlossen. Der Grund: Noch in diesem Herbst wird die Ulmer Gastronomin Maxi Hartmann dort mit einem neuen Konzept an den Start gehen.

Aus „Becker's“ wird „Stadtkind“: Maxi Hartmann übernimmt die Location in der Ulmer City

Lange brodelte die Gerüchteküche, jetzt ist es offiziell: Der bekannte Ulmer Gastronom Christian Becker gibt das Café „Becker’s“ am Theodor-Pfizer-Platz neben der Stadtbibliothek ab. Neue Pächterin ist Maxi Hartmann. Die Tochter des „Myer’s“-Betreibers Thomas Hartmann will die Location unter dem Namen „Stadtkind“ in diesem Herbst neu eröffnen.

Stadtkind: Das genaue Konzept bleibt noch geheim

Das genaue Konzept möchte die 28-Jährige noch nicht verraten, nur so viel: Drinks, Speisen und großstädtische Musik werden ein Teil davon sein. Unterstützt wird sie von ihrer Geschäftspartnerin Melek Baylas.

Maxi Hartmann verwirklicht ihren Kindheitstraum

Hartmann, die im „Myer’s“ und im „Stitz-Club“ bereits mehrere Jahre lang Gastro-Erfahrung gesammelt hat und nebenher als DJane tätig war, freut sich auf ein neues Kapitel in ihrem Berufsleben: „Für mich geht ein Kindheitstraum in Erfüllung.“

Christian Becker ist zufrieden

Becker ist mit seiner Wahl sehr zufrieden. „Als mich Maxi zu Beginn des Jahres besucht hat, schwärmte sie von der Location. Kurz danach reifte in mir der Gedanke, ihr das Café anzubieten“, blickt der 55-Jährige zurück. Er wollte das In-Lokal in jüngere Hände übergeben.

Keine leichte Entscheidung für Becker

Leicht sei ihm die Entscheidung trotzdem nicht gefallen, gibt Becker zu: „In 13 Jahren ist viel Herzblut ins ,Becker’s‘ geflossen.“ Das Steakhouse ,LaFonda‘ in der Kronengasse sowie die benachbarte Altstadtkneipe „Trödler Abraham“ habe er deutlich entspannter an einen neuen Pächter übergeben.

Becker: Mehr Zeit für Familie

Warum sich der erfahrene Unternehmer in letzter Zeit von mehreren Gastro-Betrieben getrennt hat, erklärt Becker so: „Ich will mir mehr Zeit für meine Frau und meine drei Kinder nehmen. Darüber hinaus möchte ich mich verstärkt auf den Event-Bereich konzentrieren.“ Becker veranstaltete unter anderem bereits mehrere Schwörkonzerte sowie das Public-Viewing zur Fußball-WM auf dem Münsterplatz. Wirtschaftliche Gründe für den Rückzug gebe es nicht, betont er.

Die sechs Café-Mitarbeiter wechseln vom „Becker’s“ ins „Becker’s Hotel“ sowie in das von Becker betriebene Stadthaus-Café.

Logo