Nach Hochwasser-Schaden: Ulmer Stiege hat wieder geöffnet

Ende Mai stieg der Pegelstand der Donau stark an - es kam zum Hochwasser. Besonders schlimm erwischte es die Kunstbar „Stiege“. Nun hat die Location wieder geöffnet.

Nach Hochwasser-Schaden: Ulmer Stiege hat wieder geöffnet

Das Donauhochwasser im Mai setzte der Stiege gehörig zu. Die rund 1,80 Meter hohen Glasvitrinen vor der Kunst-Bar: bis unters Dach überschwemmt. Die Siebdrucke der Reykjavíker Künstlerin Sara Riel an der Stadtmauer: ruiniert. Der Treppenaufgang zum Gastraum: vollgelaufen.

Großputz und Streich-Aktion

Seit dem Hochwasser-Chaos arbeiteten Betreiberin Petra Schmitt und ihr Team mit Hochdruck daran, schnell wieder zum geregelten Betrieb zurückzufinden. „Wir haben den ganzen Schlamm entfernt, alles durchgeputzt und die Bänke vor dem Eingang neu gestrichen“, erzählt Schmitt.

Einige Werke habe Schmitt retten können, andere seien „nicht restaurierbar“. Darüber hinaus sei eine der Glasvitrinen im Außenbereich komplett zerstört. Den Gesamtschaden schätzt Schmitt auf mehrere Tausend Euro.

Stiege hat seit Freitag wieder geöffnet

Dennoch: Am vergangenen Freitag konnte Schmitt die Stiege zum ersten Mal seit dem Wasserschaden wieder eröffnen. „Den Rest der Renovierungsarbeit erledigen wir im laufenden Betrieb“, sagt Schmitt.

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