Ulmer Volksfest: Veranstalter zieht positives Fazit - Termin für 2020 steht

Ballonglühen, Feuerwerk, Achterbahnen - auch in diesem Jahr war das Volksfest in der Friedrichsau bei den Ulmern beliebt. Schausteller und Organisatoren sind zufrieden. Allerdings gab es eine große Enttäuschung.

Ulmer Volksfest: Veranstalter zieht positives Fazit - Termin für 2020 steht

Es war bunt, es war lang, es war heiß: Das Ulmer Volksfest 2019 war alles - nur nicht langweilig. Erstmals waren Achterbahnen, Essensstände und Neonlichter ganze 17 Tage in der Friedrichsau beheimatet. Das Fazit der Veranstalter: sehr positiv.

400.000 Besucher

„Die Schausteller haben sich positiv überrascht geäußert und wir haben schon Anfragen für das kommende Jahr vorliegen“, sagte Oliver Fischer, Geschäftsführer der VMV GmbH, die das Volksfest für die Stadt Ulm organisiert.

Rund 400.000 Besucher seien die Au gekommen, schrieb das Unternehmen in einer Mitteilung. Besonders in der ersten Woche sei der Zuspruch hoch gewesen.

Schwörmontag war ein Flop

Danach sei der Besucherstrom abgeflacht, habe sich vor allem die Abendstunden verlegt. Der Grund: die heißen Temperaturen von bis zu 40 Grad Celsius.

Die große Enttäuschung für die Veranstalter: der Schwörmontag. Der sei „massiv hinter den Erwartungen zurückgeblieben“. „Es kristallisiert sich zunehmend der Trend zur Mega-Party in der Stadt heraus, wodurch der traditionelle Schwörmontag in der Au leidet“, schrieb das Unternehmen.

Verlängerte Version bleibt bestehen

Dennoch: Organisatoren und Schausteller sind zufrieden - im kommenden Jahr soll das Volksfest wieder über 17 Tage gehen.

„Wir sind sehr optimistisch, dass sich die längere Spielzeit bei Schaustellern und Besuchern binnen weniger Jahre etablieren“, sagt das Unternehmen. Der Termin für 2020: 10.-26. Juli.

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